Die 8d-Klasse von 1993

Hinweise:
Die Texte sind aus der Maturazeitung, ebenso die Knuffels, die Andreas Deu gezeichnet hat.
Die Leute sind nach keinerlei Prinzip gereiht; alles ergab sich beim Einscannen etc.

Also los! Viel Spaß!



Micha-Knuffel

Micha Brandstätter

Micha entwickelte sich vom verwöhnten Wohlstandskind der frühen Jahre zur universellen Ausnahmeerscheinung: Am Ende der Unterstufe packte ihn ein unbändiges Interesse für Astronomie und Kompositionstechnik, in der vierten Klasse beschäftigte er sich bereits mit der Relativitätstheorie und dem Kontrapunkt. Die Komponisten, die Micha im Laufe seiner Entwicklung verehrte, wurden von Jahr zu Jahr moderner: Aus Bach und Fux wurden Mahler und Tschaikowsky, schließlich Schostakowitsch und Schönberg, bis Micha mit Ligeti und Cage in der tiefsten Avantgarde endete und zunehmende Zeichen von geistiger Verwirrung aufwies:Photopapiervergraben, Spielen auf verstimmten Klavieren, Verfassen von eigenwilligen Aphorismen, stundenlange Erörterungen über Kunst (5 Wörter/sec) und monomanisches Lesen von 1800-Seiten-Romanen rückten ihn an die Grenze zwischen Genie und Wahnsinn. Von allzugroßer Kopflastigkeit erholt sich Micha gerne vor dem Fernseher (MTV!), bei seinen Weggefährten, den geistigen Getränken ("foah ma no a Runde!!") und im Geschäker mit seinem bevorzugtem Frauentyp: blond, einfältig und germanisch handfest! Wer mit Micha im Streit liegt, hat einen schweren Stand, denn sein Sarkasmus zerstört die stärksten Nerven. Daher die Warnung: Bei Nichtmögen: Tod! Aber wie sagte Michas Idol Anselm Glück so schon: "Ich kann mich nur an jetzt erinnern!" Und Micha antwortete: "Die Nacht fließt Gold, es walten Menschen!" Kapiert?

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Helga-Knuffel

Helga Jeschowsky

Der germanische Prototyp. Die kleine Blonde besticht durch dir großartigen Kuchen, die nur von ihrer Cousine Gerlinde übertroffen werden. Besonders gut schmecken der Redaktion ihre Schokoladenecken mit Zuckerglasur. Wie ihre beste Freundin Babsi, schwärmt auch sie für 60er- und 70er-Oldies und Amerika, wo sie schon zweimal ihre Ferien verbracht hat. Besonders begehrt ist sie wegen ihres Dampfhammers beim Volleyballspielen. Ihr Grinsen ist ebenso strahlend wie die hochrote Gesichtsfarbe in gefährlichen Situationen (wie etwa Fragen von Frau Prof. Weiler). Häufig sieht man sie mit selbstgenähten Blusen und Rucksäcken, denen man die Eigenproduktion meistens gar nicht anmerkt. Seit der ersten Klasse beneiden wir sie um ihre Wohnung direkt neben dem ATG, wegen der sie nicht auf die übelriechenden Umkleidekabinen angewiesen ist.

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Jörg-Knuffel

Jörg Mikula

Mit dem absolut schönsten Rad der Schule kommt er zu jeder Jahreszeit zehn Sekunden vor oder nach dem Läuten in die Schule. Meist hat er zwei Holzstöckchen im Rucksack und Fachzeitschriften über Schlagwerke im Bankfach. Er ist mit Leib und Seele Drummer ("keep on drumming"). Dann beginnt er mit Sticks oder Ähnlichem rhythmisch auf Allem und Jedem herumzuklopfen ("I'm a drummer, you know"). Wenn Micha einsteigt, endet das Ganze in einer sogenannten "Rhythmischen Ekstase". Sein Fanclub, der sich vor allem aus Unterstufenschülerinnen zusammensetzt, wird täglich größer, Jörgi mutiert zum "Teenie-Idol". Seine Brille und die ernst-schwarzen Rollkragenpullover (modische Einfalt) vertragen sich wenig mit seiner kindischen Art. Durch seine Brille kann er übrigens die schönsten Gesichter schneiden. Der charakteristische Kurzhaarschnitt betont sein seriöses Aussehen noch zusätzlich. Mit Herrn Prof. Zunegg, der ihn liebevoll "Micki" nennt, versteht er sich besonders gut. Sie haben ja viele Gemeinsamkeiten: einen speziellen Humor und Sprüchem, die sich bei genauerem Hinsehen als sinnlos entpuppen.

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Chris-Knuffel

Chris Schwendenwein

Chris die jahrelang knapp daran war, Frau Prof. Wakonigg den Rang als Klassenmami abzulaufen, ist von weitem an ihrem charakteristischen, schlurfenden Gang zu erkennen, der vielleicht aus ihren genoppten, durchblutungsfördenernden Gesundheitsschuhen resultiert und sich nur im Falle einer Anwandlung von Organisationswut zu einem geschäftigen Trab steigert. Ihr lautes, obertonreiches Organ (Chris teilt sich nur im Sopran mit) bestimmt oft das akustische Klassenbild. Im letzten Jahr des Gymnasiums entschloß sich Chris, eine Fremdenverkehrsausbildung in Kleßheim anzustreben. Dadurch erklären sich auch die jähen Anfälle von Ehrgeiz, die Chris in letzter Zeit häufig durchschütteln. Mit der vermehrten Anwendung von Gemeinplätzen täuscht sie im Unterricht gekonnt vor, "etwas gelernt zu haben", oder kämpfte mit hartnäckiger Argumentation um gute Noten, wobei ihr jedes Mittel recht ist. Beeindruckend ist auch der Mut, mit dem sich Chris immer wieder zu weitschweifigen Wortmeldungen im Französischunterricht hinreißen läßt, wobei ihre Mitschüler und FrauProf.Konra manchmal Schwierigkeiten haben, sowohl ihren eigemwilligen Formulierungen als auch ihren kaum nachvollziehbaren Gedankengängen zu folgen. Was Englisch betrifft, so hat ihr Herr Prof. Pail diesen Mut bereits genommen. Unvergeßlich wird uns ihre französische Lieblingsphrase, die Demonstrativpronomenwucherung "c'est ça ce que", bleiben.

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Dolfi-Knuffel

Randolf Destaller

Hinter sieben Bergen und siebenTälern im oststeirischem Hügelland lebte einst Randolf Ottokar Anton Destaller. Vor einem Jahr verließ er jedoch die ländliche Idylle, sowie Haus und Hof, um in der großen Stadt sein Glück zu suchen. Jetzt lebt er in eigener Wohnung in der Innenstadt,um die ihn so mancher beneidet. "Onkel DoIfi" (Randolf ist der Onkel von Lisa Radl) ist sehr eitel, was sich darin äußert, daß es bis vor kurzem niemand wagen durfte, seine Frisur zu berühren. Er ist außerdem ein großer Freund von kurzen Hosen, was schonso manche Altphilologin erzürnte. Inder achten Klasse wichen spät, aberdoch seine schulischen Ambitionendem Schulfrust. Die dadurch eingesparten Energien wendet er nun für andere Bereiche auf, für das Theaterspielen, das ihm schon viel Applaus einbrachte.

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Susi-Knuffel

Susi Fuchs

Laut gewisser altphilologisch angehauchter Lehrerpersönlichkeiten handelt es sich bei ihr um das "letzte Bollwerk der klassischen Bildung". In dieser Beziehung herausragend, verfolgte sie acht Jahre hindurch treu ihre Linie in der Klasse: Wir alle können von den Wandertags-, Schikurs-und Polonaiseboykotten ein Lied singen. Für unsere Klasse hat sie eher wenig Energie aufgewendet, die sie stattdessen in diverse "Griechisch -Aktivitäten" steckt (Sie hört ständig Sirtaki-KIänge mit dem Walkman, spielt leidenschaftlich Bouzouki mit Kostas'Band, besucht einen Griechischtanzkurs....) - vermutlich wird sie irgandwann ihren(griechischen?) Freund ehelichen und einige Zeit ihres Lebens in ihrem "gelobten Land" verbringen. (LOL!!!! Anm.) Mit dem Computer fertigt Susi seit Jahren eine endlose Zitateliste an,deren kilometerlanger Ausdruck des öfteren der Klasse präsentiert wird.

Ahem, zumindest ich darf mich hier verteidigen bzw. einiges richtigstellen. Ich habe ihn nicht geehelicht :-) Was für ein häßliches Wort!!! :)Und die Zeit im Gelobten Land kommt erst!!!

Übrigens: Die SEITENLANGE ZITATENLISTE existiert noch! Und zwar virtuell im Internet!! Ein Muß!!


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Lisi-Knuffel

Lisi Ebner

Wenn sie in der Früh die Klasse betritt, wundern wir uns jedesmal, wie sie es schafft, so ausgeschlafen zu sein. Ihrem Outfit nach zu schließen muß sie nämlich spätestens um fünf Uhr aufstehen. Jeans, Hemd, perfekt geschlungenes Halstuch (das Muster harmomiert mit dem der Socken), Haare gescheitelt und aufwendigst nach innen gefönt, die Ohrringe passen zum Gürtel, die Ringe zu den Schuhschnallen. Außerdem steht sie auf Partnerlook. Alle ihrer Freunde haben die gleiche Vorliebe für dekorative Schriftzüge auf ihrer Kleidung (Chevignon, Best Company....). Geiz kann man unserer Lisi nicht vorwerfen, da sie mit dem Geld ihrer Eltern überaus großzügig umgeht. An Gesprächsthemen mangelt es ihr nie. Gerne erzählt sie von Samstagabenden, ihrem Hund Jester oder (am allerliebsten) von Malta. Ob sie sich dabei ganz an die Fakten hält - naja, sie versteht es jedenfalls, allen Erzählungen immer eine gewisse Würze zu geben. Aber weh dem, der wagt, Langeweile zu zeigen oder gar sie ein bißchen aufzuziehen! Dann wird unser kleiner Erdmuckel schnell grantig, bissig geradezu, dann sollte man schleunigst an die Flucht denken!

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Nina-Knuffel

Nina Schenk

Hätte Nina am Anfang des 20.Jahrhunderts gelebt, wäre es nie zu einem schwarzen Freitag gekommen. Sie ist ein wahres Wirtschafts-, Politik- und Mathematikwunder. Sie sich als unscheinbares Genie mit Nickelbrille vorzustellen, wäre aber von Grund auf falsch. Sie trägt nämlich Kontaktlinsen. Wissen ist ihre Waffe. Bei Nina fällt man leicht in Ungnade, wenn sich im Laufe einer Diskussion herausstellt, daß man sich in gewissen Fachbereichen doch nichtso gut auskennt ("Was, das weißt du nicht? Das weiß doch jeder."). Ihre Referate unterstreicht sie mit wilder Gestik und Mimik, eventuelle Lachanfälle nicht ausgeschlossen. Es kann mitunter gefährlich werden, hinter ihr zu sitzen, da sie sehr schwungvoll aufzeigt. Trotz absoluter Souveränität auf allen Ebenen wird sie des öfteren hektisch, was einmal darin gipfelte, daß sie bei einer zweistündigen Mathematikschularbeit völlig verzweifelt ihr Heft nach einer Stunde abgeben wollte.

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Petra-Knuffel

Petra Feiertag

Petra ist ein liebes Mädchen. Sie hat auch einen lieben Freund: GiIbert. Seit sie ihren Führerschein hat (auf den sie furchtbar stolz ist) kann sie jeden Tag zu ihm fahren und auch wieder nachhause: nach Pirkwiesen. Diese Abgeschiedenheit in der ländlichen Idylle wirkt sich positiv auf ihre schulische Leistungen aus. Sie als "Landei" zubezeichnen, wäre trotzdem falsch. Jeden Samstag fährt sie "auf" Graz. Man hat keine Probleme, sie im City-Rock, Bierbaron etc. zu finden, ihr 50000-Volt-Grinsen sticht jedem sofort ins Auge. Ihr früheres Dasein als kleine Quartalsschleimerin hilft ihr noch heute im Umgang mit Lehrern, obwohl sie sich jetzt eher im Hintergrund hält und in den Stunden mit Valli und Andi Brieferl schreibt. In den Pausen beschäftigt sich unser hilfsbereiter Dickkopf mit ihren Riesenbroten, die ihr Mami jeden Morgen mit viel Liebe schmiert. Hat sie einmal kein Brot dabei, dann wissen wir: Sie hat bei Gilbert übernachtet.

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Ramin-Knuffel

Ramin Ravai

Ramin... unser "Echter Perser" und "kleiner Brauner". Sein wohlgeformter Körperbringt ihm sowohl bei den Mädchen unserer Klasse, als auch bei seinen sportlichen Aktivitäten, wie Tennis und Volleyball, Gutpunkte ein. Die dadurch erworbene Kondition (beim Sport nämlich) kommt ihm in der Disco zugute. Dort ist er häufig mit seiner Radfahrkollegin Lisa anzutreffen. Er gehört aber nicht zu jenen Leuten, die sich nur am Samstag schönmachen, sondern ist auch unter der Woche nicht gerade kleinlich in der Verwendung seines Rasierwassers. Daer ein sehr höflicher Mensch ist, verhält es sich ebenso mit seinem "Tschuldige", das er bei jeder möglichen Gelegenheit anbringt. Sein großes Vorbild ist sein Onkel Mammad, der uns auf Ramins Geburtstagsfeiern in der Unterstufe stets beeindruckt hat. In einer uralten Mär wird berichtet, daß in den Tiefen von Ramins Haarpracht "der heilige Gral" versteckt sein soll. Doch trotz stundenlangen Haarschneidsessions konnte uns sein Friseur dieses Gerücht nicht bestätigen.

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Tina-Knuffel

Tina Ehrke

Unsere Dauerklassensprecherin (Wahlverfahren: "Hat wer was gegen die Tina?" "Naa!" "Okay die Tina!") legte seitder ersten Klasse ein unbändiges Interesse für Französisch an den Tag und identifiziert sich bis heute mit dem kleinen Prinzen. Die Verworrenheit des Mathematikunterrichtes bringt sie regelmäßig in Rage, wobei sie quietschend ihr voluminöses Lockenhaupt schüttelt. Ebenso vehement setzt sie sich für umweltfreundliche Produkte, Demokratie, Menschenrechte und Emanzipation ein; in der 2. Klasse verfaßte sie sogar eine Petiton an US-Präsident Reagan ("Geben Sie den Indianern ihr Land zurück!"). Aber was ware von der Tochter einer potentiellen Gewinnerin des österreichischen Yoko-Ono-Ähnlichkeitswettbewerbs anderes zu erwarten? Bis vor kurzer Zeit blieb Tina von erotischen Verstrickungen unbehelligt, was sich nun zur Verwunderung der ganzenKlasse zu ändern scheint. Hoffentlich sind ihr hierbei ihr legendär schlechtes Rhythmusgefühl und ihre ebensolegendäre Körperstarre, die einige Knaben unserer Klasse im Tanzkurs hautnah erleben durfen, nicht hinderlich. Charakterististisch für sie ist außerdem Schmuck (Papageienohrringe, Broschen, etc. ), der zuweilen auch von ihr selbst verfertigt wurde.

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Christine-Knuffel

Christine Trischler

Der Familienname Trischler müßte allen Schülern, die das Akademische Gymnasium besucht haben, ein Begriff sein. Hochrechnungen ergaben, daß bei kontinuierlicher Vermehrung (wenn die nachfolgenden Generationen den Eltern nacheifern, kommen auf jeden zehn Kinder) die Zahl der Trischlers ineinigen Jahren wohl die Millionengrenze überschreiten wurde. Christine selbst läßt sich von solchen "Fakten" aber wenig beeindrucken. Mit viel Liebe hängt sie an ihrem "neuesten" Geschwisterl, der zweijährigen Susanne und hatte vor allem kurz nach der Geburt immer einige Fotos und Anekdoten parat. Wahrscheinlich liegt es an ihrem eher abgelegenem Wohnort (Eggersdorf), daß wir Christine bis zur 7. Klasse in die Kategorie "leicht ländlich" einstuften und dadurch ihre Vorzüge und ihr liebevolles Wesen verkannten. In erster Linie durch Eigeninitiative hat sie uns nun aber endlich die Augen geöffnet, schloß mehrere Freundschaften und war an den letzten Samstagabenden in der Grazer City zu sehen. Ihre hin und wiederauftretenden Rückfälle in eine leicht rustikale Plumpheit (manchmal während Diskussionen über "Gratiskondome" und "Raucherzimmer") provozieren zwar Lachanfälle, aber niemand würde Anstoß daran nehmen.

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Volker-Knuffel

Volker Strenger

Mit ihm wird normalerweise eine bestimmte Person assoziiert: LISA! Früher Teil des liederlichen Kleeblattes (Georg-Volker-Jörgi) wurde er im Sommer 91 zum rezessiven Teil des Radl-Strenger-Trusts. Angeblich hat sich seit damals diese Machtaufteilung etwas geändert und er widmet sich wieder seinen Freunden. Fest steht, daß er zu Trommelwirbel und Klampfentönen seine göttlichen Akkorde am Keyboard sicher noch lange spielen wird. Volker ist auch verantwortlich fürdie Propaganda der Gruppe. Um auf Geldscheine, Klassentüren und Spülkästen usw. "DIVE A DOG" schreibenzu können, hat er sich sogar einen eigenen Lackstift gekauft. Mit einemanderen Keyboard läuft es nicht sogut, vor allem, wenn ein Bildschirm dranhangt. In den Informatikstunden vertreibt sich Volker mit zwei Mitleidenden die Zeit mit "Quatschmachen". Berühmt ist schon die Umwandlung der Maus in einen Rasierapparat, die von "Fuiki" erfunden wurde. Ansonsten hat erallerdings keine Zeit zum Rasieren. Vielleicht findet Lisa den 3-Tage-Bartja erregend...

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Andi-Knuffel

Andi Deu

Der Mann mit dem Hut! Seine modischen Stilblüten (eine Lederjacke älteren Datums sowie eine gelungene Komposition aus Filzhut, Schuhen und Schal, die durch ihr schlichtes Grau besticht) bringen Abwechslung und Farbe (neongelbe Jeans) in densonst so durchgestylten Alltag dieser Schule. Außerdem lockert er die Schulstunden durch (meist) witzige Ansagen auf, die aber manchmal unter die Gürtellinie zielen. Sowieso ist es besser ihn sich nicht als Feind zu suchen, da Konfrontationen mit ihm psychische Schäden durch eine scharfe Zunge heraufbeschwören. Sein zeichnerisches Talent können nun nicht nur Tuplaleser, sondern auch die Käufer dieses Blattes genießen (Er war langjähriger Redakteur bei der an Niveau abnehmenden Schülerzeitung.). Seine musischen Ambitionen äußern sich außerdem im Schauspielen, woer lange Zeit Partner von Randolf war (bei Strohmeier), Singen (der tiefste Baß bei Höhs) und Baßspielen (bei seiner Band mit dem vielversprechenden Namen "Hurenfotze"). Die Liste des Multitalents an außergewöhnlichen Tätigkeiten setzt sich in seiner Funktion als Jungstar des SC (Schachclub) Pingau-Friedberg fort, sowie im Tennisspielen, Volleyball, Sqash, was er trotz seinem kräftigeren Körperbau sehr gut macht. Außerdem verfügt das "Quartalsschwein" (Rülps) über ein erstaunliches Wissen in naturwissenschaftichen Fächern, das sich z.B. darin äußert, daß er sämtliche Haiarten beim lat. Namen kennt. Musterschüler ist er jedoch auf keinen Fall. Sein Freundeskreis besteht aus Black Box-Snobs als auch aus diversen uns unbekannten "Asozialen", was ihm aber nicht schwer anzurechnen ist.

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Georg-Knuffel

Georg Hartwig

Vom Sprichwort "Eitelkeit ist eine Zier, doch besser geht es ohne ihr" halt unser "Sir George" noch nichts gehört. Er ist aber auch wunderschön; Engelshaar, blaue Augen und ein durchtrainierter Körper lassen die Frauenwelt um Atem ringen. Kleine Fehler wie seinen Entengang oder die merkwürdige Lippenform läßt er durch Charme einfach verblassen. Ruft man bei Georg an, so wird man entweder von Papa Heinzi verarscht, oder man hört die unverwechselbarcn Klänge,die Georg aus seiner Stromgitarre hervorzaubert. Oder er hört gerade Prince,den er vor kurzer Zeit zum Idol auserkoren hat. Um sich von Georgs Trinkfestigkeit zu überzeugen, mußman "so um 10 in der Black Box" sein. Dort steht er mit Freund Hansi oder anderen Gästen, ein Bier in der Hand, und streicht sich die Augenbrauen zurecht. Dabei schimpft er über Raucher, Davor kann es passieren, daß er mit einer Großmutter im Parkhotel diniert. Seine Anfälle sind gefürchtet; absolut kindische Anfälle werden von sadistischcn Phasen abgelöst, dann kommt wieder die Sache mit dem Verarschen.

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Kathi-Knuffel

Kathi Jürgens

Kathi... von ihrer Familie liebevoll "Schatziiieeee" genannt, übernahm schon recht früh erzieherische Verantwortung für ihre beiden jüngeren Bruder ("Scheiße! "-"Sag nicht so böse Wörter") Unvergeßlich blieb uns das vollzählige Auftreten der Familie Jürgens (sog. Schatzibesuchen) auf unserem Schikurs in der 5. Klasse (Donnersbach-Wald). Kathi selbst glänzte nicht nur durch eigenwillige Beiträge zum Physik- ("Herr Professor, ihr Hosentürl ist offen") oder Englischunterricht (Begrüßung Herrn Prof. Pails: "Hello Mister!"), sondern auch durch Erfolge bei diversen Reitturnieren, die sie mit ihrem Schatzi-Hengst Charmeur (Aussprache: "Schammoohr! ") errang. Ihr freundliches Wesen und ihr harmloser Sinn für Humor sind in der Klasse allseits beliebt. Wohlweislich wählte sie von Anfang an das intellektuelle Wirtschaftswunder Nina Schenk zur Dauersitznachbarin, was sich öfters als ihrer schulischen Laufbahn förderlich erwies. Trotz härtnackig-scharfsinniger Argumentaiton gelang es Nina bis heute nicht, die Kathische Naivitätstheorie (z.b.:"Wenn die14jährigen herum.... sind's selber schuld, wenn's AIDS kriegen.") zu widerlegen. Ihrer beim zweiten Anlauf geschafften Führerscheinprüfung verdankt Kathi seit November ihre Motorisierung (Geburtstagsgeschenk 1992: ein Golf Diesel).

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Gerlinde-Knuffel

Gerlinde Pauluzzi

Linni... ist ein eher ruhiger Typ, sie fallt jedoch äußerst positiv durch ihre herausragenden Kochkünste auf, die sie praktisch an jedem Schülergeburtstag neu beweist. Seit den letzten Sommerferien spricht sie laufend von Amerika (Utaaaah), wo sie einprägsame Ferien bei einer Mormonenfamilie verbrachte. Glücklicherweise bewahrte sie ihre (in der Klasse kaum zur Geltung kommende) Hartnäckigkeit vor der Abkehr vom evangelischen Bekenntnis. Wie ihre Cousine Helga ist sie eine ambitionierte Handarbeiterin undtrotzt bis zum hcutigen Tagerfolgreich jedem Aufommen vonEmanzipation (jeder Feministin würden sich samtliche Haare aufstelen, wenn sie von Gerlindes nunterbrochenen"hausfraulichen"Aktivitaten erführe...). Außerdem gäbe noch ihre übergroße Tierliebe zu erwähnen (sie erwägt sogar einBiologiestudium), die sie dazu veranlaßt, streunenden Katzenkindern (die in ihrer Gegend -Andritz- häufig zu finden sind) ein neues Heim zuschenken und sie unter vielen Mühen großzuziehen. So ist sie bei menschlichen wie "tierischen" Wesen gleichsam beliebt.

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Lisa-Knuffel

Lisa Radl

Lisa hat so ziemlich alles ausprobiert, was in der Schule an gutaussehenden, heranreifenden Männern vorhanden ist. Bravo und Girl müssen ihr dabei geholfen haben. Ihre guten Schulleistungen sind insofern verwunderlich, als daß Kern Theissl, Thalia, Billard, Kini und Shopping ihre Freizet vollkommen ausfüllen. Einsamkeit ist ein Fremdwort für sie. Sie ist nie allein ("Ramin, du kommst jetzt mit!"). Daß Liebe allein nicht sattmacht, zeigt sich besonders in den Pausen ("Volker, gehst du zum Büffet und kaufst mir eine Wurstsemmel!") Lisa hat ein offenes Ohr für die Probleme anderer, die sie dann mit "Vertrauensperson" Randolf gründlich ausdiskutiert. Diskussionen mit ihr konnen aber ziemlich interessant sein, da sie 100&ig hinter ihrer Meinung steht und auch immer gute Argumente hat. Ihre Vorliebe für Nöstlinger und Wörter mit y am Ende (Pussy, Teddy, Volky....) macht sichin ihrem Schreibstil bemerkbar, vondem vor allem unsere Frau Prof.Popovic so begeistert ist.

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Martin-Knuffel

Martin Riedler

Mit seiner fallweise getragenen Lederjacke jagt er seinen Klassenkollegen fürchterliche Angst ein. Zum Image eines Macjosmit Nietenlederjacke paßt nur nicht, daß er seine Jacke immer fein und säuberlich über seinen Sessel hängt, nachdem er ca. 3 Minuten zu spät gekommen ist, ohne sich jedoch der Straßenschuhe entledigt zu haben. Äußerst pingelig ist Martin mit seiner Haarpracht, wobei er unwahrscheinlich wütend wird, wenn mani hm von hinten durch die Haare fährt. Er ist sowieso ziemlich leicht zu ärgern. Aufgrund seines spröden Charmes eckt er bei Professoren sehr leicht an, weshalb er auch seit Jahren mit Fr. Prof. Weiler im Zwist liegt. Teils durch seine "schlechten Manieren", teils durch sein unbewegtes Gesicht. Dieses Pokerface hat er sich in der Unterstufe erarbeitet, als er in der Pause Pokerrunden mit Andi und Ramin steigen ließ. Er war auch Erfinder vieler anderer suggestiver Pausenspiele (Hammerfussi, Hascha-fangi), die er immer in dieser Gruppe auslebte, manche von ihnen kommen auch heute noch durch. Sein Lieblingsspiel ist auf keinen Fall Kartenblasen, da er immer - vielleicht absichtlich." - verliert, wobei er sich fast die Lunge aus dem Leib bläst.

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Nicolas-Knuffel

Nicolas Willieme

Aus Chamonix-Momt Blanc hat es Nicolas erst heuer zu uns verschlagen. Er hat beschlossen, sein Deutsch unter Altersgenossen zu perfektionieren, wobei er der einzige ist, der nicht den Schulstreß zu spüren bekommt. Wir können uns noch immer nicht mit seinem Namen abfinden und nennen ihn deshalb François (Das sind wahrscheinlich die Auswirkungen von "Alors François"). Den eigentümlichen (französischen) Musikgeschmack bekommt seine Umwelt täglich zu höoren, da Nicolas es liebt, seine Trommelfelle mit dem Walkman lautstark zu strapazieren. Auf Bällen pflegt er sich vollends zu entfalten und entpuppt sich als bald al sDiscorempler. Kethethemmel (Englisch aussprechen) und Kaugummi sind weitere Vorlieben unseres Freundes.

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Valli-Knuffel

Valli Fredericks

Den Ausspruch "Zeus' Mühlen mahlen langsam, aber sie mahlen gründlich" hat sich Valli wohl nicht zu Herzen genommen; sie ist als Körnchen verkleidet entkommen, obwohl viele Vögel gerade auf diesen fetten Happen scharf waren. Wenn man etwas sagt, was ihr gegen den Strich geht, muß man mit einer Rüge rechnen, die immer lauter wird und in schrillen Schreien endet. In ihr kann man dennoch eine wunderbare Freundin finden, welche immer (wenn sie nicht gerade lernen muß) für einen da ist und einen mit weiser Lebenserfahrung zur Seite steht. Diese Weisheit wird jedoch oft von kindischen Momenten unterbrochen, was sie häufig leicht naiv erscheinen läßt. Ihre kindliche Ader macht sie manchmal zur lästigen Klassenplage, die auch einmal eine beleidigende Phrase vom Stapel lassen kann.

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Wolfgang-Knuffel

Wolfgang Royer

Als er aufgrund höherer Mächte die dritte Klasse wiederholen mußte, undzu uns kam, war er der Kleinste. Seine großen Füße, die ihn immer schon hoffen ließen, daß er noch wachsen würde, hat er inzwischen eingeholt. Schulisch halt er sich mehr schlecht als recht über Wasser. Doches gelang ihm immerhin als einzigem "Neuen", sich trotz jährlicher Lateinprüfungen, bei denen er stets recht "sprachlos" war, bis in die Achte durchzuschlagen. Wenn es um das Planen von Abenteuern geht, ist er immer ganz vorne mit dabei und wurde auch gerne seine Adventureausrüstung zur Verfügung stellen,doch scheitert das meistens an der widrigen Wetterlage. Außerdem ist erein großer Jazz-Fan, was sich auch darin ausdrückt, daß er Saxophonbesitzer ist.

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Hans Heyek

Hans hat uns leider in der 7. Klasse verlassen, Richtung BORG. Deswegen fehlt seine"Akte X" in der Maturazeitung vollständig. Sorry. Diese Leute haben außerdem die Klasse verlassen.

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Babsi-Knuffel

Babsi Eder

Sie würde gerne mit einer Harley Davidson durch Amerika glühen, um dort dem neuesten Donald Duck-Film ihre außergewöhnliche Stimme zu leihen. In Ermangelung eines solchen Feuerstuhles gibt sie stattdessen jeden Samstag in der Black Box Gas und frischt dort ihr manchmal etwas herbes Vokabular auf ("Gasgeben, du Klemmer!"). Ihre kindlich-fröhliche Art wird leider des öfteren durch Phasen großen Grantes unterbrochen, in denen sie durch ihre auch nicht gerade immersonnige Freundin Lisi unterstützt wird. Trotzdem ist sie eine sehr verständnisvolle Person, und man kann sich jederzeit mit ihr aussprechen. Mit zahlreichen Markenpullovern, die sie sich von ihren Freundinnen ausleiht, unterstreicht sie ihr attraktives Äußeres. Das macht sie zum "Objekt der Begierde" zahlreicher männlicher Galeriecafébesucher. Außerdem schlägt sie nicht nur in bezug auf ihre Nase, sondern auch mit ihrem Umweltbewußtsein sehr ihrem Vater nach.

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